Weimar im Wandel

Die Transition-Town-Initiative für Weimar.

10.- 13. April Online Träumen: Beyond Corona

Wie wir die Krise als Chance nutzen können.

Vom 10.-13.4.2020 findet ein ganz besonderes Online-Event statt: Menschen aus ganz Deutschland sind eingeladen, sich online zu treffen und über die Zukunft nach Corona nachzudenken, zu träumen und neue Wege einzuschlagen. Bist du dabei?

Jetzt teilnehmen unter beyond-corona.org und gemeinsam eine gute Zukunft träumen!

C*** 🎢🤯

Was holt uns derzeit aus der ewigen Corona-Nachrichten-Achterbahn? Wie gehst Du damit um? Und wer möchtest Du am Ende – nach der Krise – sein? Der Wandel in vielen eingefahrenen Strukturen ist schon jetzt möglich und dringend notwendig. Lasst uns Teil vom dem Wandel sein, den wir in der Welt sehen wollen!

Quelle: rugwind.de Büro für Nachhaltige Gestaltung.

Jetzt Online: „Würde. Geld. Zusammenleben.“

Zuerst sah es so aus, als würde der lang und sorgsam geplante Convent nicht stattfinden können. Dank dem Engagement der Initiativgruppe Bedingungsloses Grundeinkommen Weimar und der Mitwirkenden gelang es aber am Ende doch, am 28. März eine Online-Version zu veranstalten. Diese ist nun für alle erlebbar!

WÜRDE. GELD. ZUSAMMENLEBEN. Eine brandaktuelle Thematik, über die es sich lohnt nachzudenken!

Hierbei begleiten uns die Referenten:

Die Moderatoren:

Johanna Pardo ( Speakerin & Heldenhebamme ) und Peter Frank (Sänger+Entertainer; Initiative BGE Weimar)

Ein Resümee von Ulrike Hegewald (BGE Weimar, Weimar im Wandel) bei Radio Lotte: klick!

Weitere Infos unter https://grundauskommen.de/

Welt im Wandel

Unsere Welt verändert sich. So wie letzten Tage werden wahrscheinlich auch die nächsten Wochen von einem Thema geprägt sein: CORONA. Ausgehend von der Infektionskrankheit Covid19, gegen die unser aktuell verfügbares medizinisches Wissen noch kein sicheres Mittel gefunden hat, wurde ein Prozess des wirtschaftlichen und sozialen Umbruchs innerhalb kürzester Zeit in Gang gesetzt, den wir uns noch vor einem Vierteljahr nicht haben vorstellen können. Flugzeuge bleiben am Boden, Veranstaltungen aller Bereiche gestrichen, die Mobilität wurde auf ein notwendiges Minimum reduziert.

In den TV-Talkshows sitzen die Vertreter und Fachspezialisten der unterschiedlichsten Bereiche zusammen – Virologen und medizinisches Fachpersonal neben Wirtschaftskundigen, Soziologen und Politikern. Sie tauschen sich über Möglichkeiten aus, wie unsere Gesellschaft mit einer solchen Krise zurecht kommen kann. Neben allen Schreckensszenarien und der Trauer über schwere und tödliche Krankheitsverläufe, werden auch Strategien des Helfens und Unterstützens sichtbar. Der Soziologe Prof. Harald Welzer verweist auf das interessante Phänomen einer neuen gobalen Haltung, zugunsten von Risikogruppen enorme Einschränkungen auf sich zu nehmen (Quelle: ZDF, ab 56:45), was als historischer Fortschritt zu werten ist.

Der Zukunftsforscher Mattias Horx entwirft eine Vision des Zurückblickens aus einer imaginären Zukunft, die sogenannte RE-Gnose. Im Gegensatz zur PRO-Gnose schaut man mit dieser Technik nicht „in die Zukunft“, sondern von der Zukunft aus ZURÜCK ins Heute: kurier.at

Bisher als selbstverständlich angenommene und allzeit verfügbare Bestandteile unseres kulturellen und sozialen Lebens erscheinen fragil und keineswegs sicher. Die selbstständige Modedesignerin Tonia Merz startet eine Petition für ein bedingungsloses Grundeinkommen für 6 Monate. Sie wirbt damit um Unterstützung all jener, die mit Musik, Kunst und Kultur unser bisheriges Leben bunt gemacht haben und die aktuell hart getroffen werden. Es wird Zeit, dass wir es als Gesellschaft wagen, neue Wege zu gehen!

Wer krank ist, geht zum Arzt. Medizinische Versorgung ist 24 Stunden am Tag verfügbar. Unser Gesundheitssystem wird im weltweiten Vergleich als ausgezeichnet und belastbar beschrieben. Diese Grundsätze scheinen aktuell nicht mehr so sicher, wie wir es uns wünschen oder gar erwarten. Eine Mehrbelastung des Gesundheitssystems könnte zur Überlastung führen. Corona macht uns bewusst, wie sehr wir auf motivierte Krankenpflege und Ärzte angewiesen sind. Wir haben großes Vertrauen in das medizinische Personal. Und nun die Bilder aus Italien: Erschöpfte Schwestern, frustrierte Ärzte. Viele Menschen wissen die Mühen und das Engagement des medizinischen Personals sehr zu schätzen und drücken ihre Dankbarkeit aus, verhalten sich geduldig und wertschätzend. Und dennoch bleibt es Fakt, dass das Gesundheitssystem in Deutschland auf Wettbewerb ausgelegt ist. Dies bedeutet das Streben nach maximaler Effizienz und Kostenminimierung. Die Kehrseite sind u.a. Einsparungen an Personal. Daraus ergibt sich die Frage, ob unsere Erwartungen nach bestmöglicher Versorgung überhaupt zu diesem System passen. Kalle Kunkel, aktiv in der Kampagne „Krankenhaus statt Fabrik“, führt auf Freitag.de aus, wie die Corona-Krise den Irrsinn von Fallpauschalen und Erlösorientierung offenlegt. Ein Thema, dass letztlich jeden in unserer Gesellschaft betrifft und dringend einer Wandlung um 180° bedarf!

Erfreulich sind die vielen Beispiele von Solidarität und tratkräftiger Hilfe! Ob via Online-Vernetzung (z. B. auf fb Corona Hilfe Weimar), beim Spargelstechen am Bodensee, oder einfache Nachbarschaftshilfe und das Erfinden von Mutmachgeschichten – die Menschen entwickeln Strategien, um mit der Situation positiv umzugehen.

Lassen wir uns anregen zu Überlegungen, wo und wie Wandel geschehen muss, damit wir die Zukunft nachhaltiger und sozialer gestalten! Ein achtsamer Umgang mit personellen und materiellen Ressourcen, bewusster und sparsamer Konsum, aber auch Ausdruck von Wertschätzung von Angeboten und Dienstleistungen sind ein Schlüssel dazu.

Wir von Weimar im Wandel wünschen euch allen ausreichend Kraft und Durchhaltevermögen, Geduld und Mut für einen offenen Blick fürs Wesentliche!

09.März: Offener Syndikatsabend

Liebe Freundinnen, Förderer und Interessierte des Mietshäuser Syndikats, der nächste offene Syndikatsabend ist auf den 09. März datiert. Um 19 Uhr wollen wir in einer der Baumhaus-Wohnungen loslegen.

Menschen, die direkte Infos zum Mietshäuser Syndikat von Bewohnern haben wollen oder die mit anderen Projekten in Austausch treten wollen, sollen sich angesprochen fühlen.

Thematisch geben wir erst mal nichts vor. Wir orientieren uns am Bedarf und den Fragen der Teilnehmerinnen.

Baumhaus Weimar e. V.
Baumschulenweg 4d
99425 Weimar

Update: Ro70

Es ist vollbracht …

In diesen Tagen ziehen die letzten Bewohner in das sanierte ehemalige Krankenhaus in der Weimarer Rosenthalstraße 70.

Save the date: Einweihungsfete am 11. Juli 2020!

Nach langen Jahren des Leerstandes wurde, dank unermütlichem Engagement einer kleinen Truppe von Visionären, aus einer Krankenhausruine ein „Dorf in der Stadt“! Die Idee vom gemeinschaftlichen Wohnen, geboren im Kreis von Weimar im Wandel, ist nun Realität geworden. Respekt! [Weiterlesen]

Import: „Der kleine Schritt“

Wir freuen uns über den Import von Daniel Schmidts Radio-Beiträgen über Nachhaltigkeit im Alltag! Ab sofort findet ihr [hier] die gesammelten Tonspuren von Radio Lotte zum Nachhören!

Wer die visuelle Variante bevorzugt, wird auf der-kleine-schritt.de fündig.

03.März: Weimar im Wandel – Stammtisch

Was gibts neues im Wandel von Weimar? Wir wollen uns austauschen, Anregungen sammeln, Energien schöpfen!

Treffpunkt Dienstag 03.03.2020, 20 Uhr im ACC

Gäste heißen wir wie immer herzlich willkommen!

28. März- Convent im mon ami: „Würde. Geld. Zusammenleben.“

Begleitet von Referenten, wie dem Neurobiologen Gerald Hüther und dem Leiter der Region Deutschland der Triodos Bank Georg Schürmann, soll über die Verbindung von Geld, Würde und Zusammenleben nachgedacht und Wege mit neuer Ausrichtung gesucht werden.

Samstag, 28. März 2020, 14:00 – 22:00 Uhr, mon ami Weimar

Eintritt: 25,- Euro normal, 10,- Euro ermäßigt

=> Ticket spenden!

Weitere Informationen und das Programm findet ihr hier: https://grundauskommen.de/


SPENDENTICKETS + UNTERSTÜTZUNGSANFRAGE

dazu Ulrike Hegewald von der Initiative BGE Weimar bei Radio Lotte:


Liebe Wandel-Interessierte, Liebe Freunde*Innen des Grundeinkommens,

wir möchten Euch um Unterstützung bitten: „…wie wollen wir zusammenleben“ wird uns auf unserem Convent am 28.03. in Weimar beschäftigen.

Im Vorfeld haben wir uns daher Gedanken gemacht, wie wir ALLEN Interessierten eine Teilnahme ermöglichen können (denn die Unkosten des Convents können wir nur über einen Ticketverkauf decken).

Wir haben die Möglichkeit eingestellt, dass jeder, der kann und der sowohl das Anliegen unseres Convents als auch Interessierte mit knappen Budget unterstützen möchte, TICKETS spenden kann! Gib einem Anderen die Chance sich einzubringen an diesem Tag – es geht ja um uns alle.

Mehr lest Ihr hier: https://grundauskommen.de/ticketspenden/

Einige Tickets wurden bereits gespendet und momentan sind alle auch abgefragt – wir haben eine Warteliste eröffnet. Daher unsere Bitte: Teilt diesen Post und wer kann, möge jemand Anderem die Teilhabe ermöglichen!

Auch suchen wir am Veranstaltungstag noch personelle Unterstützung für WorldCafe/ OpenSpace, vielleicht von denen, die selbst als Aktive unterwegs sind oder sich dafür interessieren. Es geht um Moderation von kleinen Gruppen – mehr: den Rahmen bei Gesprächen halten…  Infos gern auf Anfrage. Wer sich hier gern mit einbringen möchte, meldet sich bitte bei bge-weimar@posteo.de . Vorab erfolgt eine Abstimmung dazu per Video-Konferenz.

Vielleicht begegnen wir uns aber spätestens am 28.03.?

Viele Grüße,
Ulrike von der Initiative BGE Weimar

05. März – Onlinekurs der Vhs: „Mit den Bienen leben“

Der beeMOOC ist ein Onlinekurs über naturnahe Bienenhaltung für Interessierte mit und ohne Bienen.
Im Onlinekurs behandeln wir die Grundsätze der wesensgemäßen Bienenhaltung.

  • ab Do., 05.03.2020, 18:30 – 20:00 Uhr
  • Kursgebühr: 30,- Euro
  • 3 Termine
  • Kursleitung: Max Reschke

Sie werden erfahren, dass der Bienenstock viel mehr ist als Arbeiterinnen, Drohnen und Königin. Sie bekommen außerdem einen Überblick über den aktuellen wissenschaftlichen Stand zur Frage, wie man Bienen artgerecht in ihrem natürlichen Habitat halten kann. Das wird gerade sehr kontrovers diskutiert und die Erkenntnisse könnten einen weiteren Schritt zur Rettung der Honigbienen bedeuten.

Weitere Infos unter vhs Weimar.

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