Weimar im Wandel

Die Transition-Town-Initiative für Weimar.

Urban Gardening

Für die Landkinder unter uns sind sattgrüne Wiesen, Kornfelder und der Apfel direkt vom Baum nichts ungewöhnliches. In der Stadt geht man einfach in den Supermarkt – dort ist ja alles unbegrenzt verfügbar!

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Doch so langsam dämmert es uns, dass das Gemüse auf unserem Teller nicht von einem Bauernhof stammt, wie wir ihn aus Kindertagen kennen, sondern aus einer landwirt- schaftlichen Hochleistungsproduktion! Verbunden mit großen Ertragmengen sind der gesteigerte Einsatz von Insektiziden und Pestiziden, Düngemitteln und ein immenser Wasserverbrauch.

Gurken aus Spanien, Tomaten aus Marokko, Äpfel aus Chile – unser Obst und Gemüse kommt viel herum!

Warum also Urban Gardening bzw. Gärtnern in der Stadt?

Zwischen öden Beton- und Steinflächen gibt es auch in Städten genug Raum, um eigenes Gemüse anzubauen. Dabei steht eine nachhaltige Bewirtschaftung, eine umweltschonende Produktion und der bewusste Konsum der Feldfrüchte im Vordergrund. Außerdem können wir so unseren Kindern zeigen, wie Radieschen, Salat und Co wachsen und geerntet werden. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt!

Aus einer Initiative von Aktivist*innen aus dem Allmende-Kontor, vom Prinzessinnengarten, vom Kiezgarten, von Neuland Köln, sowie von „Eine andere Welt ist pflanzbar“ und der anstiftung  ist das Urbangardening-Manifest entstanden. Darin wird der Grundgedanke des Stadtgärtnerns zusammengefasst.

Hier ein paar gelungene Beispiele:

Wer in Weimar Lust auf Gärtnern hat, aber keinen eigenen Garten besitzt, der ist herzlich eingeladen in unserem Gemeinschaftsgarten oder an den eWerk-Beeten vorbeizuschauen, mitzuwerkeln, zu pflanzen und natürlich zu ernten! Natürlich sind auch Menschen willkommen, die bereits eine Scholle bearbeiten und uns so mit ihren Erfahrungen und Kenntnissen zur Seite stehen können!

Ein paar Empfehlungen zum Tiefergraben:

und für Regionales schau in unsere GRÜNEN SEITEN!

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