Weimar im Wandel

Die Transition-Town-Initiative für Weimar.

Archiv für das Schlagwort “ACC”

Für Kurzentschlossene noch mal der Hinweis an dieser Stelle:

Vortrag und Diskussion zum Thema Geld und Wachstum, fließendes Geld und Regionalwährung!

  • Heute Abend, 4.4.
  • 20 Uhr
  • ACC Galerie, Am Burgpplatz 1+2, Weimar
  • Eintritt: 3 € | erm. 2 € | Tafelpass 1 €

„Alle Wirtschaft scheint nur noch dem Geld zu dienen. Profit ist der nicht mehr hinterfragte Selbstzweck der Ökonomie geworden. Finanzwelt und Gemeinwohl erscheinen wie zwei unvereinbare Gegenpole. Doch Geld wurde von Menschen erdacht und seine Funktionsweise kann auch von Menschen geändert werden.

Warum also führt unser Geldsystem zu krankhaftem Wachstumszwang? Wie sähe eine Geldordnung aus, die den Menschen dient und nicht sich selbst? Und wie können wir das in Form einer regionalen Komplementärwährung auch für Weimar einführen?

Steffen Henke erläutert leicht verständlich die Fehlkonstruktionen unseres gegenwärtigen destruktiven Geldsystems und wie man sie lösen könnte.

Künstlerin Lea Hinze stellt für die Arbeitsgruppe Regiogeld den aktuellen Konzeptentwurf für eine regionale Komplementärwährung für Weimar und das Weimarer Land zur Diskussion und lädt Unternehmen, Einwohner*innen und Akteur*innen ein, eine Regiowährung mit zu gestalten. Die AG Regiogeld freut sich auf weitere Mitstreiter*innen.“

http://acc-weimar.de/ausstellungen/a204/flieszendes_geld_fuer_weimar-1386.html?&t=event

Degrowth-Workshop am Do 8.9. im ACC

Wachstum ist doof, nicht gut für die Umwelt und für die Menschen? Aber wie geht’s anders? Wie würden wir dann zusammen leben?

  • Am Donnerstag, 8.9.2016
  • um 19 Uhr
  • im ACC Weimar
  • gibt es einen WORKSHOP mit Malo Vidal aus Leipzig zum Thema DEGROWTH.

Sehr spannender Workshopleiter, spannendes Thema und bestimmt ein spannender Abend!

„Unter Degrowth oder Postwachstum verstehen wir eine Wirtschaftsweise und Gesellschaftsform, die das Wohlergehen aller zum Ziel hat und dennoch die ökologischen Lebensgrundlagen erhält. Wie sieht ein Leben nach dem Degrowth-Prinzip aus?

Ohne Achtsamkeit und Gemeinschaft kann eine Utopie kaum in die Welt kommen, sagt Malo Vidal, interdisziplinärer Kultur- und Sozialwissenschaftler, Dozent für Postwachstum und Degrowth-Bewegung. Vidal konzentriert sich auf die Ermöglichung (facilitation) emanzipativer Gruppenprozesse. Welche Rolle spielt dabei Gemeinschaft? In diesem Workshop werden wir in einen gemeinsamen Austausch darüber treten, welche Chancen für eine gelebte Utopie sowie für einen Widerstand gegen das bestehende System in der Gemeinschaft steckt.

Dabei erfahren wir, welche Formen von Gemeinschaften es gibt, welche Herausforderungen in Gemeinschaften auftreten und welche Fähigkeiten, aber auch Methoden und Settings, dazu beitragen können, eine gelingende Gemeinschaft aufzubauen.“

Eintritt: 3 € | erm. 2 € | Tafelpass 1 €

Urbane Ernährungsrevolution im ACC

Und wieder ein Veranstaltungshinweis der nicht von uns ist, aber trotzdem prima zu unseren Transition-Themen passt. Im Rahmen der aktuellen Ausstellung „The Politics and Pleasures of Food“ (link) ist dieses Mal Philipp Stierand aus Dortmund zu Gast.

Urbane Ernährungsrevolution

  • Donnerstag, 10. Juli 2014
  • 20:00 Uhr
  • ACC Galerie
  • Eintritt: 3 € / erm.: 2 € / Tafelpass: 1 €

„Die Existenz jeder Stadt ist abhängig von der Versorgung mit Lebensmitteln. Diese Binsenweisheit kümmert heute niemanden mehr: Die Supermarktregale sind schließlich voll. Die mit der Lebensmittelversorgung verbundenen Verantwortungen, Probleme und Chancen werden von den Städten weitgehend ignoriert. Doch es bahnt sich eine urbane Ernährungsrevolution an: Mit Gemeinschaftsgärten, essbaren Städten, Community Supported Agriculture, Lebensmittel-Startups und anderen Ernährungsprojekten setzen Stadtbürger diesem Desinteresse etwas entgegen.

Philipp Stierand plädiert für ein Ende der städtischen Verantwortungslosigkeit und fragt: Wie kann die Stadt die Lebensmittelversorgung beeinflussen, um die Versorgung der Bürger gesünder und nachhaltiger zu gestalten? Wie kann die Stadt Ernährung als Entwicklungschance nutzen? Philipp Stierand ist Autor von Speiseräume – die Ernährungswende beginnt in der Stadt, Blogger, promovierter Raumplaner und seit vielen Jahren in der Naturkostbranche aktiv.“

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(bildquelle: ACC)

Der regionale Wohlfahrtsindex

Heute Abend laden die Grünen im Acc zu einer Diskussionsrunde zum regionalen Wohlfahrtsindex ein.

Die von ihnen in „Auftrag gegebene wissenschaftliche Studie zeigt: Wohlstand und Lebensqualität hängen nicht allein vom Wirtschaftswachstum ab. Damit bietet „Der Regionale Wohlfahrtsindex für Thüringen (RWI)“ einen Brückenschlag zum Konzept des Green New Deal und den aktuellen Postwachstumsdebatten. Als alternative Messgröße versteht sich der RWI zugleich als Diskussionsgrundlage und Handlungsauftrag für eine nachhaltige und wohlfahrtsorientierte Politik in Thüringen.“

Anja Siegesmund von den Grünen sagt dazu: „Wir wollen eine breite Debatte mit den Thüringerinnen und Thüringern über die Grenzen der bisherigen Wachstumsorientierung in Politik und Gesellschaft befördern. Wir sind überzeugt, dass eine Stabilisierung oder gar Steigerung unserer Lebensqualität und der Wohlfahrt unserer Kinder nur auf Grundlage eines nachhaltigen Wirtschaftens gelingt.“

  • heute, 27.03.2014
  • 19:00 Uhr
  • im ACC am Burgplatz

Weimar im Wandel ist mit dabei. Ihr seid herzlich eingeladen die Diskussion zu bereichern! 🙂

http://gruene-fraktion.thueringen.de/termine/der-regionale-wohlfahrtsindex-die-tour-zur-studie-2014-1

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